Mit viel Wehklagen und Weinen zogen sie durch den Hombe, um die Hexe nach einer kurzen aber schönen Fasend zu verbrennen.
Am Fasend-Zischdig um 18.30 Uhr trafen sich die Eckwaldhexen zum Umzug zur Hexen verbrennung in Unterharmersbach. Sie wurden wie immer von der Guggenmusik Eckwaldpuper begleitet. Mit viel Wehklagen und Weinen zogen sie durch den Hombe, um die Hexe nach einer kurzen aber schönen Fasend zu verbrennen. Kein Auge blieb trocken und sicher hat der ganze Hombe gehört, wie traurig die Hexen über das Ende der diesjährigen Fasend waren.
Aber alles Schöne geht einmal zu Ende. Am Rathausplatz warteten bereits die Zuschauer, um das Spektakel zu bestaunen und den Eckwaldhexen beizustehen. Die eine oder andere Hexe musste in den Arm genommen und getröstet werden, als der Hexenbaum mit lautem Krachen zu Boden fiel. Die Eckwaldhexen trugen die Hexe vom Baum zum Feuer, selbst ein letzter Versuch dem Feuer zu entgehen scheiterte, schluss endlich half es nicht. Als die Hexe dem Feuer übergeben wurde, ertönte ein lautes Wehklagen von allen Eckwaldhexen über den Rathausplatz, sie umringten das Feuer, bis nichts mehr von ihrer Hexe übrig war. Die gesamte Hexenverbrennung wurde standesgemäß von den Eckwaldpuper begleitetet.
Im Anschluss konnte jeder, der noch ein wenig Zeit mit den Eckwaldhexen verbringen wollte, zum gemeinsamen Fasendausklang in den Ochsen mitkommen.
Abschließend bleibt zu sagen: „Nach der Fasend isch vor der Fasend!“. In diesem Sinne freuen sich die Eckwaldhexen schon jetzt auf eine genauso schöne Fasend 2025 und sind glücklich über eine tolle Fasend 2024.