In Sonthofen fand der 14. Allgäu-Panorama-Marathon statt. Zusammen mit ca. 300 weiteren Marathonis am Start auch Stefan Kienzle von der LG Brandenkopf, der das Rennen in das Vorbereitungsprogramm für den Jungfrau-Marathon im September eingebaut hatte.
Um an der Veranstaltung teilnehmen zu können, musste in diesem Jahr eines der drei G nachgewiesen werden. Zudem mussten alle Starter mit installierter und aktivierter Corona-Warn-App laufen. Um endlich wieder im Rahmen des Allgäu-Panorama-Marathons auf einer der schönen Strecken laufen zu können, nahmen dies die meisten Teilnehmer gerne in Kauf.
Beim APM handelt es sich nicht um einen klassischen Bergmarathon, sondern eher – wie der Name sagt – um einen Panoramalauf. Der höchs te Punkt der Strecke liegt bei 1.654 m und die Steigung summiert sich auf 1.500 m. Die Besonderheit des Laufes liegt in seinem Profil. Während, wie bei den Klassikern Jungfrau- oder Zermatt-Marathon die erste Hälfte flach ist und dann der Aufstieg bis zum Bergziel erfolgt, ist es hier umgekehrt. Die wesentliche Steigung wird auf den ersten 17 Kilometern zurückgelegt. Dann erfolgt ein schöner und gut zu laufender Abstieg durch das Lochbachtal. Ab Kilometer 30 folgen noch ein paar kleinere, aber giftige Gegenanstiege und dann geht es entlang einiger schöner Trails zurück nach Sonthofen.
Trotz des schlechten Wetters lieferte der für die LG Brandenkopf startende Stefan Kienzle ein beherztes Rennen und die Uhr blieb nach Überqueren des Zielbandes bei 4:24 Stunden stehen. Diese Zeit reichte in der Gesamtplatzierung Herren für den 54. Rang.
»Es hatte die ganze Nacht geregnet und entsprechend sah die Strecke aus, rutschig und matschig. Es gab doch einige Stürze«, so Kienzle nach dem Zieleinlauf. »Trotzdem war die Strecke super bis auf das Asphaltstück zum Schluss, was wir Bergläufer eigentlich nicht so mögen und auch nicht trainieren.«
Night-Run Gengenbach
Ergebnisse der LG Brandenkopf beim Night-Run (10 km) in Gengenbach: Simon Ohnemus: 34:34.8 Minuten, (AK 2.), Pirmin Kienzle: 37:38.1 Min (2.), Miriam Köhler: 42:43.5 Minuten Gesamtzweite und AK 1., Judith Aberle: 53:28.7 Minuten (3.)