SG Ichenheim/Altenheim I – FV Unterharmersbach I 4:1 (2:1)
Das hatte sich der FVU ganz anders vorgestellt: Anstatt sich beim bis dato punktlosen Schlusslicht Ichenheim mit einem weiteren Sieg ins Mittelfeld abzusetzen verlor die Fischer-Elf nach schwacher Vorstellung am Ende klar mit 1:4 und bleibt somit im Tabellenkeller der Bezirksliga stecken.
Nach zwei guten Vorstellungen im Derby gegen den SVO und im Pokalspiel gegen die Spitzenmannschaft aus Oberkirch, die man beide mit 3:2 gewinnen konnte, kam der FVU auf extrem schwierigen Geläuf in Ichenheim nur schwer in die Partie und wurde gleich kalt erwischt: Bei einem Konter ließ sich der FVU zu leicht überspielen und Ichenheims Stürmer Kühnle behielt im Eins-gegen Eins gegen FVU-Keeper Dirk Haase die Nerven und traf zum 1:0 (2.). Auch die Gastgeber waren in der Defensive allerdings alles andere als sattelfest und so konnte der FVU nach zwei Chancen durch Stefan Schwarz und Jens Alender in der 19. Minute ausgleichen: Nach gutem Zuspiel von Youngster Michi Gieringer tauchte Stürmer Stefan Schwarz alleine vor dem Tor auf und traf zum 1:1. Allerdings verletzte sich Schwarz beim Torabschluss so unglücklich, dass er nicht mehr weiterspielen konnte und ausgewechselt werden musste. Auf Seiten des FVU hatte man aber weiterhin zu einfache Ballverluste im Mittelfeld, die den Gastgebern immer wieder in die Karten spielten. Einer dieser Ballverluste führte in der 35. Minute zur abermaligen Führung für Ichenheim. Wiederum war es Kühnle der zum 2:1 traf. Bis zur Halbzeit blieb es bei der knappen Führung für die Gastgeber.
Die Blau-Weißen hatten sich in der Halbzeitpause viel vorgenommen und hatten kurz nach Wiederbeginn die große Chance zum Ausgleich: Michi Gieringer war nach einem langen Ball frei durch, verfehlte das Gehäuse aber um Zentimeter und ließ somit die Riesenchance zum 2:2 liegen. In der 50. Minute musste man einen weiteren Tiefschlag hinnehmen: Ichenheims Metzger traf zum 3:1, allerdings ging diesem Tor eine klare Abseitsstelllung des Torschützen voraus, welche vom Unparteiischen nicht erkannt wurde. Es lief in dieser Phase also alles gegen die Fischer-Elf, die in der 65. Minute gar das 1:4 durch Metzger schlucken musste. Spätestens mit diesem Treffer war die Partie entschieden und bei beiden Teams war in der Schlussphase der Partie die Luft raus. So blieb es bis zum Ende beim 4:1 für die Gastgeber.
Fazit: Die englische Woche begann mit dem Derbysieg für den FVU am vergangenen Sonntag sehr erfreulich. Doch den Pokalsieg am Mittwoch bezahlte man sehr teuer, denn mit Marius Schütze (schwere Knieverletzung) und Marvin Totzke (Kahnbeinbruch) verlor man zwei wichtige Säulen, die nun monatelang ausfallen werden. In Ichenheim konnte die Mannschaft zu keinem Zeitpunkt an die Leistung der vorangegangen Spielen anknüpfen und so setze es eine herbe 1:4-Niederlage, die man schnellstmöglich analysieren und verarbeiten muss. Im FVU-Lager hofft man nun, dass Stürmer Stefan Schwarz nun nicht auch noch langfristig ausfällt und das Lazarett vergrößert. Die Fischer-Elf muss sich nach diesen negativen Erlebnissen in der kommenden Trainingswoche fokussieren und sich gut auf das Stadt-Derby gegen den ZFV am kommenden Sonntag im heimischen Eckwaldstadion vorbereiten.
SG Ichenheim/Altenheim II – FV Unterharmersbach II 2:3 (1:0)
Als die Ichenheimer Reserve in der 80. Minute mit 2:1 in Führung lag, setzte wohl kaum einer noch darauf, dass die FVU-Reserve am Ende als Sieger den Platz verlässt, doch es kam anders. Die Mannen um das Trainergespann Lehmann/Geppert bewiesen Moral. Trotz schwieriger Platzverhälntisse, einem unangenehmen Gegner, vieler vergebener Torchancen – darunter ein verschossener Elfmeter – gelang es den Blau-Weißen in der Schlussphase das Spiel noch zu drehen und in einen 3:2-Sieg umzuwandeln. Zum Matchwinner avancierte dabei der zur Halbzeit eingewechselte Moritz Hangs, der zwei Treffer beisteuerte zum 1:1 und zum 2:2-Ausgleich. Das entscheidende Tor in der 89. Minute resultierte aus einem Eigentor der Gastgeber. Ein hart erkämpfter Sieg für den FVU, der weiterhin von der Tabellenspitze grüßt.