Umtriebig sind sie, die Entersbacher Landfrauen. Die Gemeinschaft ist gut und das Angebot an Aktivitäten abwechslungsreich. Alles gut aufgestellt – für die nächsten Wahlen werden frische Kandidatinnen gesucht.
Schriftführerin Andrea Huber blickte mit einer Bildpräsentation auf das vergangene Vereinsjahr zurück. Begonnen wurde mit zwei Qigong-Kursen, der Jahresversammlung, einen Abend über das „Heilsame Singen“ und dem gut besuchten Kaffeeklatsch beim „Schwarz-weber“.
Ein Highlight war der erste Flohmarkt unter dem Motto „Ein ganzes Dorf räumt auf“. Gespendet wurden 500 Euro an den Verein Herzklopfen e.V. in Freiburg.
Sehr gut angekommen waren die Planwagenfahrt und das Knüpfen von Makrameebändern. Bewirtet hatten die LandFrauen den Pflanzentauschtag beim Biohof Reber, das Nikolauskonzert des Musikvereins und am Adventshock.
Bei den zehn Veranstaltungen des Jahres 2024 konnten insgesamt 237 Teilnehmer gezählt werden. Der Mitgliederstand zum 31. Dezember 2023 betrug 56 Mitglieder.
Auch in diesem Jahr sind wieder zahlreiche Aktivitäten geplant: Flohmarkt im Dorf – Folge 2, ein Ausflug zur Zetzel in den Wald und ein Seniorennachmittag für die Senioren aus Unter- und Oberentersbach Ende November.
Kassiererin Martina Pautsch trug einen sehr erfreulichen Kassenbericht vor. Die Kassenprüfer Patricia Lerch und Martina Rauber hatten die Kasse geprüft. Man bescheinigte der Kassiererin einwandfreie Kassenführung und beantragte die Entlastung.
Die Entlastung der Kasse und der gesamten Vorstandschaft wurde von Christian Dumin übernommen, einstimmig entlastet durch die Mitglieder.
Landfrauen im Jubiläumsjahr
Irmgard Gureth überbrachte in Namen des Bezirks Haslach die Grußworte und Informationen aus dem Bezirk. Am 12. April 2024 ist der große LandFrauentag.
Besonders wurde auf den BezirkslandFrauentag am 5. Juli in Unterentersbach hingewiesen. Zeitgleich wird auch das 50. Jubiläum des Bezirks gefeiert. Weiter berichtete Irmgard über hochwertige Seminare des LandFrauen Verbandes, für welche man sich anmelden kann. Entsprechende Informationen sind auf der Homepage der LandFrauen Südbaden zu finden. Weiter wird es in der nächsten Zeit eine Whatsapp-Gruppe für die Mitglieder geben. Wer noch dabei sein möchte, meldet sich bitte bei Rosa Schätzle oder Irmgard Gureth.
Vorbereitung auf Wechsel
Ortsvorsteher Christian Dumin dankte für die Einladung. „Die LandFrauen tragen zur Gemeinschaft im Dorf bei“, so seine Worte. Besonders erwähnte Dumin die positive Resonanz auf den Flohmarkt im Dorf, ebenso die Teilnahme am Adventshock, an welchem sich die LandFrauen immer mit neuen Ideen einbringen.
Im Jahr 2025 wird das 950. Jubiläum von Unterentersbach gefeiert. Es werde hierzu ein Gremium mit den Vereinen gebildet, schön wäre es, wenn die LandFrauen dabei seien. Ein weiteres Thema waren die Wahlen im nächsten Jahr. Da einige Vorstandsmitglieder ausscheiden, hofft Dumin, dass sich Nachfolgerinnen finden und alles nahtlos weiterläuft. Falls in irgendeiner Weise Unterstützung und Redebedarf besteht, so könnten die LandFrauen gerne bei ihm anfragen.
Petra Isenmann gab bekannt, dass sie bei den Wahlen 2025 nicht mehr für das Amt der Vorsitzenden kandidiert. Auch andere Posten würden frei und somit könne eine „Verjüngung des Vorstandes“ möglich werden. Wer Interesse hat mitzumachen, kann sich beim aktuellen Vorstand melden und sich näher informieren.
Frauen in den Ortschaftsrat!
Ortsvorsteher Lorenz Breig zeigte sich äußerst zufrieden über die Gemeinschaft der LandFrauen, die mit Spaß im Verein sind. Das Programm sei so gewählt, dass mit Sicherheit immer für alle etwas Ansprechendes dabei sei. Breig gab bekannt, dass er bei den Ortschaftsratswahlen nicht mehr kandidiert. „Schön wäre es, wenn auch mal eine Frau für den Ortschaftsrat kandidieren würde. Es werden immer Personen mit gutem Menschenverstand für dieses Amt gesucht“, so Breig.
Direkt miteinander reden
Bürgermeister Pfundstein erwähnte in seiner Rede, dass die LandFrauen „geerdet“ seien und sich für die Gemeinschaft im Dorf einsetzten. Es komme zwar viel Neues auf alle zu wie „KI“ und vieles mehr, dennoch sei nichts wertvoller als die direkte Kommunikation zwischen den Personen. Die LandFrauen seien in ihren Bezirken und im Verband immer mit aktuellen Themen beschäftigt und das wäre bestimmt auch etwas für neue jüngere Mitglieder, die für die Zukunft einfach wichtig sind.