Die Frühlingssonne strahlte beim Start der Osterhasenwanderung, was in den Morgenstunden noch niemand geglaubt hätte.
So zog eine große Schar von kleinen Hasenjägern und Wanderern vom Ritterparkplatz in Zell die Wiesenwaldstraße hinauf zum Waldrand. Über schon saftig grüne Wiesen ging dort der Blick über die Stadt und ins Harmersbachtal. Vorbei am Knopfholz und am Hexenhäusle erreichte man die Erholungsanlage Herrenholz.
Die ganze Anlage war von der Wanderschar bevölkert. Während einige nach dem Froschlaich im Teich schauten, probierten Kinder die Rutsche aus und suchten die ersten Süßigkeiten, die der Osterhase verloren hatte. Für die Erwachsenen gab es in der Blockhütte eine flüssige Stärkung von den Tourenführern.
Frisch gestärkt ging es weiter Richtung Unterharmersbach und wieder hinunter ins Tal zur Einkehr. Hier hatte der Osterhase schon viele leckere Ostertüten versteckt und alle schwärmten aus zur Suche. Bald waren alle Nester gefunden und zudem wurde ein ganzer Fuhrpark an Kinderfahrzeugen entdeckt. Mit allen möglichen Fahrzeugen flitzten die Kinder durchs Gelände und hatten einen Riesenspaß. Als sich der Hunger meldete, waren Stockbrot und Grillwürste heiß begehrt und rasch verputzt.
Der Rückweg auf dem Radweg nach Zell wurde für viele Wanderer zu einer nassen und stürmischen Angelegenheit, nur gut, dass die Autos nicht so weit weg waren.
Ein dickes Lob und Dankeschön gilt den Tourenführern Gertrud und Guido Lerch für die Führung und Organisation der Osterwanderung, was bei dieser erfreulich großen Teilnehmerzahl immer eine Herausforderung darstellt.