Sowohl mit persönlichen Arbeitseinsätzen als auch finanzieller Unterstützung setzen sich die Mitglieder des Fördervereins »Schönes Entersbach« für das Dorf ein. Bei der Mitgliederversammlung sagte Bürgermeister Günter Pfundstein »Danke« für das Engagement und bezeichnete den Verein als Teil einer funktionierenden Gemeinschaft.


Sowohl Vorsitzender Josef Pfaff als auch Schriftführer Manfred Streck berichteten von den Aktivitäten des Jahres 2017. Dazu gehörten die Mithilfe bei der Primiz von Robert Willmann und die Bewirtung bei einem Dorfkonzert. Im April 2017 wurden die Mahlsteine der ehemaligen Spitzmühle beim Kreisverkehr Unterentersbach neu aufgebaut und mit einer Hinweistafel versehen. Betreut und unterhalten werden die beiden Leiterwagen am Ortseingang, wo es »Herzlich willkommen« in Unterentersbach heißt.
Finanziell gefördert wurden vom Förderverein die Sanierung der Wegkreuze bei’s Birke-Brugg und beim Anwesen August Damm. Ein neuer LED-Strahler für das Wasserrad auf dem Kreisverkehr wurde gekauft und ein Zuschuss für die Flutlichtanlage für den Hobbykicker-Club Unterentersbach gewährt.
Kassierer Wilhelm Bleier hat das Vereinsengagement in Zahlen gefasst. Das finanzielle Polster ist 2017 geschrumpft. Erna Schäfer und Hanspeter Schwendemann haben die professionell geführte Vereinskasse geprüft. 79 Vereinsmitglieder sowie die Übernahme von Bewirtungen sorgen für die finanzielle Basis des Fördervereins.
Defibrillator für das Dorfgemeinschaftshaus
Vorsitzender Josef Pfaff blickte in die Zukunft des Fördervereins »Schönes Entersbach«. Ursprünglich sei der Verein im Zuge des Neubaus des Dorfgemeinschaftshauses gegründet worden. Nun gelte es zu überlegen, wie sich der Verein künftig aufstellt und welche Ziele er verfolgt.
Für 2018 sind einige Vorhaben schon abgesteckt. So wird der Förderverein beim Jubiläum des Musikvereins am Kilwi-Wochenende mitwirken und zusammen mit der Narrengemeinschaft beim Nikolauskonzert bewirten. Für das Dorfgemeinschaftshaus wird ein Defibrillator angeschafft. Diese Maßnahme wurde gemeinsam mit Ortsvorsteherin Andrea Kuhn bereits auf den Weg gebracht.
Ein besonderer Dank galt Fördervereins-Mitglied Siegfried Lehmann, der sich um die 64 Sitzbänke auf Unterentersbacher Gemarkung kümmert. Und dabei stets auf die Unterstützung des Betriebshofes der Stadt Zell zählen könne, ergänzte Siegfried Lehmann.
Josef Pfaff informierte, dass die Bezuschussung von Sanierungsarbeiten an Wegkreuzen und Bildstöcken maximal 20 Prozent der anfallenden Kosten betrage. Der Verein sei also stets auf die Zusammenarbeit mit den Eigentümern angewiesen. Franz Huber berichtete, dass die Gedenksteine auf der Gehrmatt verwahrlost seien und wieder hergerichtet werden müssten. Bürgermeister Pfundstein berichtete von der Idee, in Nordrach, Oberharmersbach und auch in Unterentersbach Mitfahrbänkle aufzustellen. Dies sei eine moderne Form des Trampens und auch rechtlich abgesichert.