Über 100 Kinder nehmen am Turnier teil. Am Sonntag ist der nächste Heimspieltag.




Was war denn da los in der Ritter-von-Buß-Halle am Sonntag? Das erste Minispielfest der Handballabteilung des FV Unterharmersbach kann durchaus als sehr erfolgreich bezeichnet werden. Nach einigen Besuchen von Minispielfesten, u. a. in Lahr, Friesenheim oder Altenheim sah sich der FVU bereit dazu, ein eigenes auszutragen.
Bei den Minis (Jahrgänge 2015/2016) ist im Handballverband diese Turnierform vorgesehen, in der die Teams in zwei Gruppen jeweils 10 Minuten jeder gegen jeden antreten. Trotz eines Turniers in Gutach am Tag zuvor fanden sich sieben Mannschaften im Bezirk, die den Weg nach Zell auf sich nehmen wollten, um dem ersten Versuch des FVU eine Chance zu geben.
Das – und die Bilder zum Artikel – zeigen zum einen das enorme Potenzial der Handballminis im starken Bezirk Offenburg/Schwarzwald, aber auch die Bereitschaft vieler, vieler ehrenamtlicher Menschen, solche Turniere auf die Beine zu stellen oder zu besuchen. Alle Bilder des Tages wurden von Handballfreund Jerzy „Jurek“ Rzasa aufgenommen. Ein Riesendankeschön an ihn.
Neben den sieben Gastmannschaften sowie drei eigenen FVU-Minis-Teams, durften auch die Jüngsten Minis und Bambinis ein kleines Spiel gegeneinander veranstalten. Aufgrund der Platz- und Zuschauerverhältnisse in der „Hombe-Arena“ der FVU-Handballer (Schwarzwaldhalle) entschied man sich bei den Planungen auf die Ritter-von-Buß-Halle auszuweichen. Vielen Dank hier an die Stadt Zell für die Bereitstellung.
Auf zwei extra hierfür markierten Spielfeldern wurden drei Stunden lang parallel die Spiele ausgetragen. Zusätzlich absolvierten die Teams und auch viele Gästekinder acht Stationen eines Parcours, der Ihnen neben Ballführung und Wurfgenauigkeit auch Gleichgewicht und Geschicklichkeit abverlangte.
Aufgrund der hohen Kraftanstrengungen wurde natürlich neben kühlen Getränken und Kaffee für die elterlichen Gäste auch heiße Wurstwaren, Kuchen und Popcorn angeboten. Viele Freunde, Großeltern und andere Interessierte machten davon Gebrauch und konnten so Ihre Kinder, Verwandte und Enkel ordentlich anfeuern.
FVU-Handball-Minis werden immer mehr
Die Minis des FVU haben sich sehr, sehr gut geschlagen und läuten quasi eine neue Ära im Kinderhandball der Unterharmersbacher Handballabteilung ein. Mittlerweile toben montags zu unterschiedlichen Uhrzeiten über 45 Kinder im Alter zwischen 4 und 9 mit einem Handball in der Schwarzwaldhalle herum, organisiert von Jugendleiterin Kathleen Wolff und Minikoordinatorin Stefanie Vögele. Ihnen gilt ein Riesen-Dankeschön für die kontinuierliche Weiterentwicklung in den letzten Jahren, die der FVU-Handball nun auch weiterführen muss – eine Herkulesaufgabe, der sich der Verein aber stellen möchte.
Handball-Abteilungsleiter Marcel Slota, der verletzungsbedingt als Hallensprecher fungierte, ist mächtig stolz auf den vergangenen Sonntag und sein Helfer- und Jugendtrainerteam. Trotz bereits einiger Arbeitseinsätze in dieser Saison, wurde das Minispielfest mit elterlicher Hilfe komplett in Eigenregie gestemmt. Jetzt gilt es noch die Kinder und Jugendspieler in den kommenden Jahren weiterhin optimal zu betreuen, um die Nachfolge der Herren- und Damenteams langfristig zu sichern.
Spielsaison 2024/25 geht in die heiße Phase
So langsam geht es für die aktiven Mannschaften ans Eingemachte. Die Herren wollen nach dem verlorenen (oder gewonnenen?) Punkt gegen Altenheim nachlegen und zuhause gegen die SG Hornberg/Triberg/Lauterbach II souverän bestehen. Im Hinspiel zeigte man auswärts eine Spitzenleistung und konnte in Triberg w20:28 gewinnen.
Bei verbleibenden fünf Heimspielen bis zum 3. Mai lautet die Devise ganz klar: 5 Siege! Das Potenzial hat das Team oft genug gezeigt, zum Klassenerhalt nach der bevorstehenden Verbandsverschmelzung sind nun noch einige Punkte nötig, die der Mannschaft aber auch gut zugetraut werden können.
Damen auf Meisterschaftskurs?
Die Damen haben nach dem 17:21-Erfolg in Friesenheim den letzten großen Stolperstein aus dem Weg geräumt. Nach dem Motto: „Nicht gut gespielt, aber trotzdem gewonnen“ kann sich die Spielgemeinschaft Gengenbach/Unterharmersbach bei Flügelflitzerin Sabrina Armbruster bedanken, die einen Tempogegenstoß nach dem anderen einschweißte. Die weiteren anstehenden Aufgaben sind alle gegen tabellarisch schwächere Teams und somit peilen auch die SG-Damen ausschließlich Siege in ihrem letzten Saisondrittel ein. Damit wäre durch den direkten Vergleich mit dem TuS Altenheim II auch die Meisterschaft aus eigener Kraft möglich.
Sonntag Heimspieltag
Am verkaufsoffenen Sonntag, 23. März, sind in der Schwarzwaldhalle dann folgende Spiele zu sehen, während die Damen bereits am Samstag in Gengenbach antreten. Vor dem Herrenspiel sind noch die Fußballer auf dem Rasenplatz aktiv. Anpfiff im Eckwaldstadion ist 15Uhr, anschließend können direkt die „Hombacher Holzfäller“ angefeuert werden:
Samstag, 22. März 2025,
in Gengenbach:
17.30 Uhr: SG-Damen –
SG Hornb./Lauterb./Tr.
Sonntag, 23. März 2025,
in der Schwarzwaldhalle:
15.20 Uhr: FVU B-Jugend –
HSG Meißenh./Nonnenw. II
17.00 Uhr: FVU Herren –
SG Hornb./Lauterb./Tr. II