Hilfsorganisation @Fire traf sich zu einem Übungswochenende in Zell

Am Rebeck sollte die Waldbrandbekämpfung geübt werden – Stürmisches Herbstwetter machte der Übung einen Strich durch die Rechnung

Nicht erst seit dem Hitzesommer 2022 gehören Waldbrände in Deutschland und auch im Harmersbachtal zu den Gefahren. Viele Einwohner von Zell a. H. erinnern sich noch gut daran, als Ende Juni 2017 am Rebeck – vermutlich nach einem Blitzschlag – eine größere Waldfläche in Flammen stand.

Genau dieses Waldgebiet hat sich die Hilfsorganisation @Fire am vergangenen Wochenende als Übungsfläche ausgewählt. @Fire ist eine ehrenamtliche Hilfsorganisation, die hauptsächlich aus haupt- und ehrenamtlichen Feuerwehrkräften besteht und bundesweit knapp 500 Mitglieder hat. Aus Zell hat sich Feuerwehrmann Jochen Roser dieser Hilfsorganisation angeschlossen.

Am Trainingscamp in Zell nahmen 27 Einsatzkräfte aus ganz Baden-Württemberg teil. Leider machte das stürmische Herbstwetter den Planungen einen Strich durch die Rechnung. Statt einer Geländeübung mussten Theorie und Maschinen im Zeller Feuerwehrgerätehaus geschult werden. Ursprünglich war geplant, dass auch die Nachbarwehren von Biberach, Nordrach und Oberharmersbach an der Waldbrandübung teilnehmen.

Für Bürgermeister Günter Pfundstein und Feuerwehr-Gesamtkommandant Philipp Schilli war es selbstverständlich, den Einsatzkräften von @Fire das Gerätehaus zur Verfügung zu stellen. »Der Regen ist nicht das Problem. Es ist der Sturm und das viele Todholz in den Bäumen, die den Aufenthalt im Wald zur Gefahr machen«, stellte @Fire-Sprecher Felix Hortmann fest.

@Fire besteht seit 20 Jahren

Die Hilfsorganisation @Fire kann in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen feiern. Die Organisation hat sich dem internationalen Katastrophenschutz verschrieben und war in diesem Jahr unter anderem bei Waldbränden in Südeuropa und in der sächsischen Schweiz im Einsatz. Führungskräfte von @Fire werden in Südeuropa und den USA ausgebildet, wo die Bekämpfung von Waldbränden schon seit über 100 Jahren erforderlich ist und wo erfolgreiche Einsatzmethoden geübt werden und die technische Ausrüstung optimiert wurde.

Den kompletten Bericht und weitere Bilder finden Sie in der Print-Ausgabe der Schwarzwälder-Post.