Das Naturschutzgebiet hoch über Baden-Baden um den Battertfelsen übt seit jeher eine große Anziehungskraft auf Besucher und Bewohner der Kurstadt aus. Das war auch das Ziel des Zeller Schwarzwaldvereins.
Zunächst führte die Tour jedoch durch die beeindruckende, nach italienischem Vorbild erbauten Wasserkunst-Brunnenkaskaden, vom Erbauer »Paradies« benannt. Das Ziel der Wanderer des Zeller Schwarzwaldvereins war aber der Battertfelsen und die »alte Burg«. Den steilen Anstieg konnte man sich ersparen, indem man mit der Merkur-Bergbahn auf die obere Bergstation auf 660 Höhenmeter zum »Merkur« fuhr. Hier bietet sich eine herrliche Aussicht über Baden-Baden und die umliegenden Täler und Höhen.
Immer wieder hat Wanderführer Bertram Sandfuchs den geschichtlichen Hintergrund und passende Anekdoten erzählt. Bereits im 6. Jahrhundert waren die Kelten da und haben Spuren hinterlassen.
Durch den kühlen Wald hat man sich auf den Weg zum Battertfelsen gemacht. Seltene Tier- und Pflanzenarten sind Heimat der felsigen Landschaft. Der beeindruckende Baumbestand ist als Bannwald geschützt. Neben Wanderern waren auch einige Kletterer unterwegs.
Leider war die Felsenbrücke gesperrt, sodass man direkt auf dem unteren Felsenweg zum nächsten Ziel, dem alten Schloss »Hohen Baden« wanderte. Es war die erste Residenz der Markgrafen von Baden. Die Ruine beeindruckt bis heute durch die gewaltige Größe. Nach kurzer Rast beendete man die Wanderung in der Stadt Baden-Baden mit einem Eis. Der ganz besondere Dank gilt dem Wanderführer Bertram Sandfuchs für die Organisation der Wanderung und die kurzweiligen Geschichten um die Besonderheiten rund um die Stadt Baden-Baden.