SG Gengenbach-Zell-Fischerbach – SV Deggenhausertal 2:2
Im Topspiel der Verbandsliga Südbaden spielte die SG Gengenbach-Zell-Fischerbach den Tabellenführer SV Deggenhausertal an die Wand und hatte die Gäste am Rande einer Niederlage.
Die erste gute Torchance erspielten sich allerdings die Gäste vom Bodensee gleich in der zweiten Minute. Annika Rößler erlief einen langen Ball und traf die Querlatte. Sabrina Matt unterband weitere Möglichkeiten der erfolgreichsten Stürmerin der Verbandsliga (21 Tore) geschickt und im Verbund mit ihren Abwehrkolleginnen. Einen ersten Torerfolg gelang Jana Friese in der 9. Minute von der 16-Meter-Kante. Verena Vollmer im Tor der Kinzigtalelf hatte keine Abwehrchance. Je länger das Spiel dauerte, desto stabiler und konsequenter unterband die Heimmannschaft die Angriffsversuche der Gäste. Eigene Angriffe wurden schnell über die Außen geführt. Einen Eckballstandard nutzte Steffi Möbius zum verdienten Ausgleich in der 17. Minute. Die SG Gengenbach-Zell-Fischerbach setzte die Mädels vom Bodensee danach mächtig unter Druck, was folgerichtig zum Führungstreffer durch Lina Paulikat in der 35. Minute führte.
Zu Beginn des zweiten Abschnitts der Partie erspielte sich die SG Gengenbach-Zell-Fischerbach weiter hochkarätige Torchancen, doch leider ohne etwas Zählbares mitzunehmen. Entweder verhinderte die gute Torhüterin der Gäste oder das Aluminium einen Treffer. Der Schluss der Begegnung verlief dann doch etwas hektisch, weil der SV Deggenhausertal mit Macht eine Niederlage verhindern wollte und andererseits die Heimelf den spielbestimmenden Faden verlor. Katrin Mutter rettete nach einem Eckball für Deggenhausertal den Teilerfolg für den Tabellenführer in der 90. Minute.
»Uns fehlte im zweiten Durchgang etwas das Spielglück. Letztlich geht die Punkteteilung aber in Ordnung, denn wir versäumten, rechtzeitig den Sack zuzumachen und gerieten in den letzten fünf Minuten unter Druck, weil auch die Kraft nach diesem laufintensiven Spiel nachließ. Mit Blick auf diese Vorrunde kann ich meiner Mannschaft aber nur ein Kompliment und meine Hochachtung für die erbrachten Leistungen aussprechen«, resümierte Trainer Georg Forscht.