Der gemeinsame Pfarrgemeinderat traf sich am vergangenen Donnerstag zu seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause im Pfarrheim in Zell. Im Mittelpunkt stand dabei die Verkürzung des Zyklus für die Helferfeste auf ein Jahr sowie die Vorstellung von Pfarrer Rainer Warneck.
Vorsitzender Ansgar Horsthemke begrüßte die Anwesenden, wobei bedauert wurde, dass zu dieser Sitzung keine Besucher mit Fragen oder Anregungen gekommen waren. Diese Möglichkeit, sich bei einer öffentlichen Sitzung einzubringen, wird aus Sicht der Pfarrgemeinderäte viel zu selten genutzt. Die nächste Möglichkeit dazu besteht bei der öffentlichen Sitzung am Mittwoch, 9. November, in Biberach.
Stelle wird im nächsten Jahr ausgeschrieben
Anschließend stellte sich Pfarrer Rainer Warneck vor, der voraussichtlich bis Mitte nächsten Jahres als Kooperator in der Seelsorgeeinheit wirken wird. Hintergrund ist, dass Pfarrer Bonaventura Gerner in Freiburg um einen neuen Kooperator angefragt und sich doch recht kurzfristig ein Erfolg eingestellt hatte. Zwar wird Pfarrer Warneck nur für einen absehbaren Zeitraum in der Seelsorgeeinheit tätig sein, doch wird die Stelle im Laufe des nächsten Jahres ausgeschrieben, so dass der gemeinsame Pfarrgemeinderat dann auf die Einstellung eines Kooperators auf längere Zeit hofft.
Rainer Warneck stammt aus Bretten bei Karlsruhe. Prägend war für ihn die Ministrantenzeit in seiner Heimatgemeinde St. Laurentius, wodurch sich ein intensiver Kontakt mit der Kirche entwickelte. Nach Abitur und Zivildienst trat er ins Priesterseminar Freiburg ein und absolvierte sein Theologie-Studium in Freiburg und München. Nach dem Abschluss im Jahr 2007 war Pfarrer Warneck in den Seelsorgeeinheiten Offenburg-Nord und Weil am Rhein eingesetzt und wurde am 14. Juni 2009 in Oberkirch zum Diakon geweiht. Am 9. Mai 2010 weihte ihn der damalige Erzbischof Robert Zollitsch zusammen mit acht Kurskollegen in Freiburg zum Priester. Jeweils drei Jahre verbrachte er dann als Vikar in Konstanz am Bodensee in den dortigen Altstadtpfarreien und in der Seelsorgeeinheit Tauberbischofsheim. Wichtig seien ihm immer die Begegnungen mit Menschen, betonte Pfarrer Warneck und nannte als Lieblings-Hobby das Wandern in den Bergen und an Seen. Zudem sei er ein großer Fußball-Fan und möge die Sketche und den Humor von Loriot. Auch einen »Tatort« am Sonntagabend lasse er sich selten entgehen.
Anschließend stand eine Beratung über den Zyklus von Helferfesten für ehrenamtliche Mitarbeiter auf der Tagesordnung. Der Pfarrgemeinderat hatte vor zwei Jahren den Beschluss gefasst, diese nur noch alle zwei Jahre stattfinden zu lassen. Nach ausführlicher Diskussion und einigen vorangegangenen Beratungen war man sich am Ende einig, den Zyklus wieder jährlich zu genehmigen. Allen Mitarbeitern, aber besonders den Ehrenamtlichen, wollen die Pfarrgemeinderäte mit dem Fest, bei dem man es sich einfach gutgehen lassen kann, ihre Wertschätzung ausdrücken.
Klausurwochenende im Frühjahr und Jugendaktionstag am 12. November
Auch für das Jahr 2017 plant der Pfarrgemeinderat ein Klausurwochenende im Kloster in Bühl. Wie die Jahre zuvor will sich das Gremium an zwei aufeinander folgenden Tagen treffen, um aktuelle Themen zu beraten. Hierzu haben sich die Klausurwochenenden in der Vergangenheit immer als erfolgreich erwiesen, so dass dies auch 2017 im Frühjahr der Fall sein wird.
Der Arbeitskreis Jugendarbeit veranstaltet am Samstag, 12. November, einen Jugendaktionstag in Zell. Christian Schäfer stellte dem Pfarrgemeinderat das abwechslungsreiche Programm vor. Den ganzen Tag über wird den Jugendlichen aus den fünf Gemeinden, die im Dienste der Kirche stehen, mit Spiel und Sport ein buntes Programm geboten.