Mit drei Minuten Verspätung gab Markus Schwarz mit drei Kanonenschüssen den Startschuss für den Fackelumzug, Schuld für die Verspätung war mal wieder die Bahn. Damit der Umzug nicht zu lange an der heruntergelassenen Schranke warten musste, entschied sich der Zunft rat spontan, ein paar Minuten später los zu laufen.
Die Hästräger der Bärenzunft führten unter musikalischer Begleitung durch die Mac Mac Band den Fackelumzug an. Ihnen folgten 28 Zünfte, darunter vier weitere Musiken, die für ordentliche Stimmung im Dorf sorgten.
Besonderes Ambiente
Den Zuschauern bot sich ein tolles, abwechslungsreiches Bild. Für ein ganz besonderes Ambiente und Gänsehaut sorgten dabei die Fackeln, mit denen jede Zunft an der Umzugsaufstellung ausgestattet wurde. So setzte sich der Lichterzug fort bis zur Reichstallhalle.
Dort begrüßte Zunftmeister Lothar Killig alle Gastzünfte, Hästräger, Musiker, Vertreter der Oberharmersbacher Fa sentgruppen sowie die Ehrengäste Volker Schebesta, Staatssekretär im Kultusministerium BW, Bürgermeister Richard Weith mit seiner Frau Anja, Narrenmeister Theo Schindler und seine Stellvertretung Gudrun Rainer, Gunther Seckinger, Narrenvogt der Vogtei Ortenau, Ralf Wallmeyer, Jugendleiter der Vogtei Ortenau sowie die Ehrenzunfträte Martina Nessler und Heinz Haubold.
Glückwünsche und Geschenke
Danach durfte Zunftmeister Lothar Killig selbst Glückwünsche und Geschenke freudig und voller Stolz auf seine Zunft entgegen nehmen, bevor er das Programm eröffnete. Den Gästen wurde natürlich einiges geboten.
Bei den musikalischen Darbietungen des Fanfarenzugs der Späudizunft aus Hohberg, der Simsegräbsler aus Hofstetten sowie der Mändigsmusik hielt es keinen auf dem Stuhl. Die aus Schonach angereiste Narrenzunft en terte mit ihren Musikern und vielen Hästrägern die Bühne.
Hochzeitsantrag auf der Bühne
Atemberaubende, akrobatische Tänze und sogar ein Live-Hochzeitsantrag konnten ebenfalls bestaunt werden.
Nach dem bunten, stimmungsvollen Programm wurde in der Halle und im Vielzweckraum, der als Bar umfunktioniert wurde, bei DJ-Musik weitergetanzt und gefeiert, bis sich die Halle langsam wieder leerte.
Zunftrat sagt Danke
Ein grandioses, unvergessliches und friedvolles Jubiläumsfest liegt nun hinter der Bärenzunft. Sowohl der Kindernachmittag als auch das Hästrägertreffen mit Fackelumzug waren ein voller Erfolg. Jetzt bleibt dem Zunftrat nur noch eins: Danke zu sagen! Ein herzliches “Vergelts Gott” an alle helfenden Hände, unterstützenden Vereine, Bewirtende und Freunde, an die Gastzünfte und ihre Hästräger, an die Oberharmersbacher Fasentgruppen sowie an alle Tänzer, Musiker, die zwei DJs Maik Fritsch und Erwin Riehle sowie an den Fotografen Joachim Vollmer für die tollen Bilder vom Fest!
Fasent ist in vollem Gange
Auch wenn das Jubiläum schon wieder vorbei ist, ausruhen können sich Zunfträte und Hästräger allerdings noch nicht. Die Fasent ist in vollem Gange und die nächsten Veranstaltungen lassen nicht lang auf sich warten.
Diesen Sonntag, 12. Februar 2023, lädt die Bärenzunft alle kleinen und großen Narren um 10.00 Uhr zum Narrengottesdienst in die Pfarrkirche in Oberharmersbach ein. Die Junghästräger der Bärenzunft sind bereits fleißig am proben und freuen sich über viele Besucher. Im Anschluss an den Gottesdienst spendiert die Bärenzunft den kleinen Narren die obligatorische „Wurscht im Weck“ auf dem Rathausplatz.
Schmutziger Dunschdig
Weiter geht es dann mit dem Schmutzige Dunschdig. Vormittags zunächst mit der Rathausstürmung, der Schulbefreiung und einem Überraschungsbesuch im Kinderhaus Sonnenblume, abends findet dann um 19.00 Uhr der Hemdglunkerumzug vom Schwarzwälder Hof zum Rathausplatz statt, wo im Anschluss der Narrenbaum gestellt und bei der Narrenacht im Zelt gefeiert wird.
Umzug am Fasentmändig
Am Fasentmändig findet um 14.11 Uhr der traditionelle Umzug mit anschließendem Narrentreiben im Dorf statt. Der Zunftrat freut sich über viele Besucher aller Veranstaltungen und „uf ä glickselige Fasent“.






