Mehr als zwei Stunden beschäftigte sich der Gemeinderat in seiner gestrigen außerplanmäßigen Sitzung damit, ob und wie eine Naturerlebnisgruppe des Kinderhaus Sonnenblume eingerichtet werden soll. Die Entscheidung fiel pro Naturerlebnisgruppe. Mit dem Beschluss ist eine nicht ganz unerhebliche Investition verbunden – und das fanden nicht alle Räte gut. Zwei Gemeinderäte stimmten gegen das Vorhaben, einer enthielt sich.
Auf einem 1.800 Quadratmeter großem Geländestück nordwestlich des Kunstrasenplatz soll die Naturerlebnisgruppe ihre Heimat finden. Dafür muss die Gemeinde ersten Schätzungen rund 80.000 Euro in die Hand nehmen. Für den Bau einer Unterkunft, das Herrichten und Erschließen des Geländes und der Herstellung der Verkehrssicherheit. Eine Summe, die die klamme Gemeindekasse mit einem »Kann-Angebot« zu stark zusätzlich belastet, wie die fanden, deren Zustimmung der Vorschlag nicht fand. Den Befürwortern hingegen waren die Kinder und das in die Zukunft gewandte Konzept diese Kosten trotz allem Wert.
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