»Es geht langsam dem Ende entgegen«, brachte Hauptamtsleiterin Hättig die Gemeinderäte in der letzten Sitzung auf den Stand in Sachen Rathaussanierung. Der Umzug zurück ins Dorf ist für den 20. Januar geplant.
Damit dann im Rathaus gearbeitet werden kann, brauchen die Büros neue Büroausstattung. Die Verwaltung holte drei Angebote ein, von denen das von H2Office aus Zell a. H. das günstigste war. Für 37.247,13 Euro werden die Büros mit Schreibtischen, Container, Stühlen etc. neu bestückt.
Erkennungszeichen
Seit 2016 gibt es Pläne, das Logo der Gemeinde Oberharmersbach optisch aufzufrischen. Passiert war bisher nichts. Mit dem Rathausumbau und der damit verbundenen Neubeschilderung soll das Vorhaben nun endlich angegangen werden. Die Verwaltung hatte zwei Agenturen gebeten, sich Gedanken zur einheitlichen Linienführung im Auftritt nach außen und nach innen zu machen. Präsentiert wurden völlig unterschiedliche Ansätze. Der eine eher am Bestehenden orientiert mit sachter optischer Modernisierung, stets Gallus und Bär dabei, der andere völlig losgelöst von allem, was aktuell besteht, reduziert auf ein vielfarbiges »O«. Größer hätte der Unterschied nicht sein können.
Letztendlich wurde die Entscheidung über diesen Tagesordnungspunkt vertagt. Alle waren der Meinung, dass für eine fundierte Meinungsfindung mehr als ein paar Minuten mit den Entwürfen vonnöten ist. Sebastian Brucher war sich bewusst, dass das Logo eine große Außenwirkung hat. »Das Thema sollte man sich länger durch den Kopf gehen lassen,« bat er. Anna Rombach war weder mit der einen noch mit der anderen Linie glücklich und Clarissa Lehmann gab zu Bedenken, dass ein neues Logo sich auch möglichst gut in das neue Tourismus-Konzept einbinden lassen können muss.
Bauanträge
Außerdem beschied der Gemeinderat folgende Bauvorhaben positiv: In der Spielbruck kann ein Wohnhaus erweitert und ein Carport gebaut werden, auch wenn der Kniestock 20 Zentimeter höher ausfällt als im Bebauungsplan vorgesehen.
In der Talstraße wird auf einem Grundstück eine größere Garage gebaut, im Zuwald kann es nach Änderungen in der Planung mit dem Bau eines Lagerschuppens losgehen und in den Matten eine neue Garage errichtet werden.
Grünes Licht auch für den Umbau des ehemaligen »Café König«: Die ehemalige Bäckerei, die Küche und das Büro soll zu einer Wohnung werden, die bestehende Gaststätte im Gegenzug eine neue Küche erhalten.
Entspannte Autofahrer
In Oberharmersbach leben entspannte Autofahrer. Das ergaben zwei Geschwindigkeitskontrollen am 1. August. An der ersten Messstelle in einer 30er Zone wurden von 69 Fahrzeugen vier beanstandet. Der Schnellste war 8 km/h zu flott unterwegs. Bei der zweiten Messstelle tappte sogar niemand in die Radarfalle. Alle hielten sich an die Geschwindigkeitsvorgabe.