Eine närrische Nachlese zur Bürgerversammlung in Nordrach.
Der frisch gewählte stellvertretende Bürgermeister Wolfgang Lehmann ließ keine Zeit verstreichen: Noch in der Nacht seiner einstimmigen Wahl im Kegelstüble beschloss er per Dekret eine Sofortmaßnahme – und setzte sie umgehend in die Tat um. Der ehemalige Zunftmeister Rolf Stiewe sprach begeistert von einer „Win-Win-Win-Win-Win-Situation“.
Probebohrung hilft
Nach jahrelanger Suche nach einem geeigneten neuen Standort für den Narrenbrunnen bewies ein ortsansässiges Erdbauunternehmen seine Tatkraft: In einer spektakulären Aktion wurde der Brunnen über Nacht vom ehemaligen Café Erdrich mitten ins Dorf versetzt. Dabei kam eine ungeplante „Probebohrung“ Bürgermeister Erhardt zugute: Während seines Urlaubs hatte er unbeabsichtigt die tiefsten Wasserpfützen der neuen Kirchbrücke inspiziert – der Wasserzulauf für den Brunnen war somit gesichert.
Erster Kreisverkehr
Der neue Standort des Narrenbrunnens bringt gleich mehrere Vorteile mit sich: Drei der größten Pfützen wurden beseitigt, die Brunneninsel dient nun als erste Nordracher Kreisverkehrsfläche, die Bauhoffahrzeuge erhalten eine neue Wendemöglichkeit, und die teils chaotische Parksituation zwischen Frischemarkt Herbrik und Kirche wird entschärft. Zudem fügt sich das Sandsteinmaterial des Brunnens harmonisch in das Ortsbild rund um die Kirche ein.