Der Baustart für die Sanierung der Ortsmitte Nordrach und die Verschiebung des Kriegerdenkmals um rund 20 Meter waren am Montagabend Thema im Nordracher Gemeinderat.
Gemeinderat Markus Bendler fragte am Montag nach, ob die Ausschreibungen für die Sanierung der Ortsmitte schon verschickt wurden. Bürgermeister Erhardt informierte, dass die geänderten Pläne noch beim Wasserwirtschaftsamt zur Prüfung vorliegen. Die zunächst geplante Aufweitung der Nordrach Richtung Kurpark musste wieder zurückgenommen werden, da das Thema Mindestwassermenge im Bach nach den Trockensommern neue Bedeutung gewonnen habe. Auch Gemeinderat Claudius Welle drängte auf eine baldige Ausschreibung. Er bezweifelte, ob man überhaupt noch Baufirmen für den geplanten Baustart Ende Mai, Anfang Juni gewinnen könne, da die Firmen ihre Auftragsbücher bereits gefüllt hätten.
Bürgermeister Erhardt verteidigte den eingeschlagenen Weg. Abgewartet wurde, wegen der beantragten Tourismusförderung. In Aussicht stehe ein Zuschuss in Höhe von 500.000 Euro, der maßgeblich zur Finanzierung der Baumaßnahme beitrage.
Angesprochen wurde von Gemeinderat Bendler auch die geplante Verschiebung des Kriegerdenkmals um rund 20 Meter. Dies verursacht Kosten in Höhe von rund 50.000 Euro. Die Planungskosten für die Verschiebung bezifferte er auf rund 3.000 Euro. Dies sei Geld, das man besser sparen könne. Bürgermeister Erhardt bestätigte, dass man hier noch nach einer wirtschaftlichen Lösung suche oder das Denkmal doch am angestammten Platz stehen lasse. Unklar sei, wie der Kern des Denkmals aussieht. Denkbar, aber teuer, wäre die Verschiebung des Denkmals über ein Kiesbett. Die Tafeln sollen auf jeden Fall saniert und die Schrift ausgebessert werden. Wird das Denkmal nicht verschoben, entfallen drei im Plan enthaltene Pkw-Stellplätze.
Fahrzeuge angeschafft
Die Gemeinde Nordrach hat sich drei neue Gebrauchtfahrzeuge gekauft, mit dem die Mitarbeiter der Wasserversorgung, des Bauhofs und der Hausmeister ausgestattet werden. Gekauft wurden ein VW-Transporter, ein VW Caddy und ein Volkswagen T6. Die drei Fahrzeuge haben zusammen 56.459 Euro gekostet. Im Haushaltsplan waren 85.000 Euro vorgesehen. Der Kauf von guten Gebrauchten sei eine wirtschaftliche Entscheidung gewesen, lobte der Bürgermeister den erfolgreichen Einsatz von Hauptamtsleiter Martin Göhringer.