Was gut ist, kommt wieder. Dieses Sprichwort beherzigte das Lehrerkollegium der Nordracher Grundschule. Nach dem Lehrplan sollten die Grundschüler auch naturwissenschaftlichen Problemen auf den Grund gehen. Deshalb fand im vergangenen Schuljahr erstmals ein Experimentiertag statt. Schüler und Lehrerinnen hatten ihre Freude daran. Am vergangenen Mittwoch fand folgerichtig der zweite Experimentiertag statt.




Wieso, weshalb, warum? In diesem Jahr experimentierten die Klasse 1 und 2 mit Schall und Hebelwirkung, die Klasse 3 und 4 mit Strom und Rolleigenschaften. Was ist Schall, benötigen wir eigentlich zwei Ohren? Was ist eine Hebelwirkung, wo wenden wir sie im Alltag an? Kann Strom etwas bewegen? Wie funktioniert die Hebelwirkung? Wie kann man ein Auto mit Luftballonantrieb bauen und wie weit fährt es?
Diese und viele weitere Versuche begeisterten die Kinder der Grundschule Nordrach am vergangenen Mittwoch im Rahmen des »Experimentiertags«. Zunächst mussten sich die Schüler mit dem jeweiligen Experiment vertraut machen, den Arbeitsplatz herrichten und das Material vorbereiten. Dann durften sie Vermutungen über das Experiment anstellen und es danach durchführen. Zum Schluss wurde der Arbeitsplatz wieder aufgeräumt und das Ergebnis schriftlich festgehalten. Rekordweite der mit einem Luftballon angetriebenen Autos: 2,40 Meter!
Die Versuche fanden in Klassenzimmern und auf dem Schulhof statt, wurden mit vertrauten Gegenständen durchgeführt und beziehen sich auf die alltägliche Lebenswelt von Kindern. Ziel war es, die Kinder spielerisch für Naturwissenschaft und Technik zu begeistern und sie dazu anzuregen, ihre Umwelt noch intensiver und bewusster wahrzunehmen. Denn Kinder sind von Natur aus neugierig und wissensdurstig und wollen die Welt um sich herum erfahren und begreifen.
Die Schulkinder waren mit Feuereifer bei der Sache. Die strahlenden Gesichter der Kinder zeigten, wie viel Freude sie beim Experimentieren hatten. Auch den Lehrerinnen hat diese Abwechslung im Unterricht sichtlich Spaß bereitet. Alle freuen sich bereits auf den nächsten Experimentiertag.