Wasser und Abwasser werden in Biberach teurer. Beim Wasser schlagen Investitionen auf den Preis durch, die Abwasserbeseitigung war schon seit Jahren nicht mehr kostendeckend. Der Gemeinderat verabschiedete am Montag einstimmig die entsprechenden Satzungen. Die letzten Preisanpassungen stammten aus dem Jahr 2014.
Die Schmutzwassergebühr beträgt für die Jahre 2023 und 2024 pro Kubikmeter 1,91 Euro, 1,85 Euro ab dem 1. Januar 2025. Die Abwassergebühr für das Niederschlagswasser wird je Quadratmeter versiegelter Fläche berechnet. Für das Jahr 2023 beträgt sie 0,24 Euro. Im Jahr 2024 sinkt sie auf 0,18 Euro. Ab dem 1. Januar 2025 sind es nur noch 0,15 Euro.
Komplizierte Bauangelegenheiten
Ist ein Kinderspielplatz nötig? Entsteht zu viel Lärm? Was sagt das Amt für Landwirtschaft? Gemeinderat hat Klärungsbedarf
Auf der Tagesordnung der Gemeinderatssitzung am Montag haben zahlreiche Bauangelegenheiten gestanden. Bei allen besteht Klärungsbedarf.
Da war zum Beispiel der Umbau des Gasthauses »Sonne«. Nach der Schließung sollen dort zusätzliche Wohnungen entstehen. Insgesamt 16 KFZ-Stellplätze braucht es, damit die Vorgaben eingehalten sind. Der Gemeinderat zeigte sich mit einer Gegenstimme mit dem Bauvorhaben einverstanden, unter der Bedingung, dass auch an Fahrradstellplätze gedacht und geprüft wird, inwiefern ein Spielbereich für Kinder auf dem Grundstück gesetzlich notwendig ist. Die baden-württembergische Landesbauordnung schreibt vor, dass bei der Errichtung von Gebäuden mit mehr als zwei Wohnungen, die jeweils mindestens zwei Aufenthaltsräume haben, auf dem Grundstück ein Kinderspielplatz anzulegen ist.
»Tag des Ehrenamts« wird abgeschafft
Würdigung von über das übliche Maß hinausgehendem ehrenamtlichen Engagement künftig beim Neujahrsempfang
Statt der langjährigen Vereinsmitgliedschaft will die Gemeinde Biberach künftig vor allem herausragendes ehrenamtliches Engagement würdigen. Der »Tag des Ehrenamts« wird abgeschafft. Die Ehrung erfolgt stattdessen im Rahmen eines neukonzipierten Neujahrsempfangs.
Die kompletten Berichte finden Sie in der Print-Ausgabe der Schwarzwälder-Post.