Um optimal auf mögliche Situationen in Einsätzen vorbereitet zu sein, durchläuft jede:r Helfer:in zu Beginn der THW-Laufbahn eine Grundausbildung. Aus dem Ortsverband Biberach legten die Helfer Jürgen Prinzbach und Reno Witzke die Prüfung ab. Ganz besonders stolz darf Reno Witzke auf eine fehlerfreie Prüfungsleistung in Theorie und Praxis sein.
Das Technische Hilfswerk (THW), die Katastrophenschutzorganisation des Bundes, kommt immer dann zum Einsatz, wenn es gilt, Unglücke oder Katastrophen abzuwenden oder die Folgen zu mildern. Nicht zuletzt waren die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in den vergangenen Monaten in den Unwetterregionen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfahlen, während der Corona-Pandemie oder bei lokalen Einsätzen gefordert.
»In der Grundausbildung wird das 1×1 des THWs vermittelt und die Neueinsteiger können nach erfolgreichem Abschluss Personen retten, mit dem technischen Gerät des THWs umgehen und sie wissen über die Gefahren im Einsatz Bescheid«, so Patrick Schwarz, der die Ausbildung im Ortsverband Biberach leitet.
Zum Ende der rund neunmonatigen Ausbildung wird der Leistungsstand in einer theoretischen und praktischen Prüfung abgefragt. Hierbei müssen die Prüflinge verschiedene Situationen aus dem THW-Alltag bewältigen, beispielsweise den Umgang mit Holzbearbeitungswerkzeugen, das fachgerechte Bewegen von Lasten oder das Füllen und Verlegen von Sandsäcken.
Nun stand für die vier Ortsverbänden Achern, Kehl, Offenburg und Biberach in Achern die Abschlussprüfung auf dem Programm. 17 Prüflinge konnten erfolgreich ihr Können unter Beweis stellen und ihre Urkunden entgegennehmen, unter ihnen Jürgen Prinzbach und Reno Witzke.
Der Ortsverband Biberach/Baden gratuliert allen Helferinnen und Helfern zur bestandenen Prüfung und wünscht ihnen viel Erfolg in der weiteren THW-Laufbahn.