Viele Biberacher schätzen Martina Neumaier mit ihrem Vertrieb von Reinigungsprodukten als moderne Kämpferin gegen Schmutz und Dreck. Zusammen mit Vertriebskollegen verbrachte sie kürzlich eine Woche unter der Sonne Afrikas und besuchte unter anderem Waisenhäuser.


Es war ein aufregendes Jahr 2017 für die 128 kleinen Schützlinge der vier Waisenhäuser in der Nähe des Dorfes Kieni, die die Firma Prowin international seit einem Besuch der Geschäftsführer Ingolf, Michael und Sascha Winter im Frühjahr 2016 unterstützt. Seit dem ersten Besuch konnten zahlreiche Paten vermittelt werden. Mit der Hilfe der »Prowin Lebensretter«, wie die Firmenchefs die Unterstützer getauft haben, hat sich in den Heimen viel zum Positiven verändert.
Alle Kinder schlafen nun auf ordentlichen Matratzen. Es war die erste große Aktion, die noch vor Ort von den Geschäftsführern initiiert worden war: »Wir konnten schließlich nicht dabei zusehen, wie die Kinder weiterhin auf den blanken Holzrahmen der Betten schlafen«, blicken sie zurück. Das war aber nur der Anfang.
Durch die monatlichen Paten-Spenden, ist sowohl die Versorgung der Kinder mit Nahrung und Medizin als auch ihre schulische Ausbildung gesichert. Regelmäßig wird die Stiftung, die sich schon seit vielen Jahren für Kinderhilfsprojekte einsetzt, durch den extra eingestellten Verwalter vor Ort darüber informiert, wofür die Gelder eingesetzt werden. Schließlich soll die Hilfe nachhaltig sein und kein Cent in falsche Hände landen.
Zwei der Waisenhäuser besitzen nun jeweils eine Kuh, eine davon hat sogar bereits ein Kalb. Das mag aus unserer Sicht nicht viel sein, aber diese Versorgung mit frischer Milch ist in dieser Region geradezu Luxus.
Viele Bäume wurden gepflanzt und auch das Thema »Umwelterziehung« steht ganz oben auf der Agenda. Die Kleinen sollen lernen, dass ein sorgsamer Umgang mit ihrer Umwelt und das Vermeiden von Müll ihr Leben langfristig verbessern wird. Denn jedes Stück Plastik, das herumliegt, bedroht die Natur und die Tiere.
A propos Tierwelt: Auch dafür setzt sich das Unternehmen vor Ort ein. Es unterhält eine zweite Stiftung für den Umwelt- und Naturschutz: die Prowin-pro-nature-Stiftung. In Kenia unterstützt man die David-Sheldrick-Wildlife-Stiftung, die sich um die Aufzucht von Elefantenwaisen kümmert. Mehr als 50 Tiere werden aktuell von den über 50 Pflegern rund um die Uhr betreut, damit sie eines Tages wieder in der Freiheit des Tsavo-Nationalparks leben können.
Die kleinen Dickhäuter hatten inzwischen viel Besuch, denn inzwischen haben 120 Vertriebspartner des Unternehmens, die den sogenannten »Elefantenwettbewerb« durch gute Leistungen gewonnen haben, in verschiedenen Zeiträumen ihre tierischen Patenkinder besucht. Manche konnten ihrem Schützling sogar ganz nahe kommen. Zu den glücklichen Gewinnern gehörten unter anderem Martina Neumaier aus Biberach. Sie konnten eine ganz besondere Woche unter der Sonne Afrikas verbringen und wurden Zeuge von der Magie dieses Kontinents sowie davon, was zielgerichtete Hilfe bewirken kann. Neben dem Besuch der Elefanten-Aufzuchtstation, konnte sich die Delegationen mit ihren eigenen Augen davon überzeugen, dass die Unterstützungen der Kinderpaten, auch wirklich die Bedingungen der Jungen
und Mädchen dort verbessern.
Mit Einmalhilfe ist es in beiden Fällen nicht getan. Die Kinderpaten nutzen ihre Option, die prinzipiell auf ein Jahr angelegten Patenschaften zu verlängern und so den Jungen und Mädchen eine langfristige Unterstützung zu bieten. Die Prowin-pro-nature-Stiftung bleibt ebenfalls weiterhin am Ball, um die wichtige Arbeit der Tierschutzprojekte – neben den Elefanten, wird auch ein Projekt zum Überleben der kurz vom Aussterben bedrohten nördlichen Breitmaulnashörnern unterstützt – zu sichern, damit diese Tiere eine reelle Chance zum Überleben haben.