In Sachen Renaturierung des Emmersbachs geht es voran. Mit Beschluss des Gemeinderats von seiner Sitzung am Montag ist die Planungsphase abgeschlossen.
Im Zuge der Renaturierung erfolgt durch ein Bündel verschiedener Maßnahmen eine ökologische Aufwertung des Gewässers zwischen den Anwesen Moser und Rappenecker. Gleichzeitig soll die Fahrstraße durch die Maßnahmen besser vor Hochwasser und Hochwasserschäden geschützt werden. Vergangene Hochwasser haben an einigen Stellen stark am Ufer des Emmersbachs genagt. An diesen Stellen sollen mit trocken aufgesetzten Blocksteinreihen gleich drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden: Die Steine schützen das Ufer vor weiterer Erosion und rücken den Bach von der Straße ab. Gleichzeitig können die Fugen von Tieren besiedelt werden. Zudem sollen allzu augenfällig verlegte Einleitungen dezenter werden.
Mit dem Beschluss wurde die Verwaltung zur Vergabe der Leistungen und Umsetzung der Maßnahme bevollmächtigt und beauftragt, die als Ausgleichsmaßnahmen für den Bebauungsplan »Hinter Kirchfeld I«, den Radweg zwischen Biberach und Strohbach und dem Ausbau der K 5336 zwischen Fröschbach und Gengenbach benannt wurde.